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Was
bedeutet das jetzt aber für das letzte Kino der ARGE?
Das Herzstück dieser ARGE war die sogenannte Ringabspielung
- die tägliche Weitergabe eines Films von Kino zu Kino
- welche aber nur mit mindestens 4 Kinos so funktioniert,
wie es sich Erwin Dinnebier bei der Einführung gedacht
hat.
Durch das "Aussterben" der Kärntner Kleinkinos
über die letzten Jahre bleibt nur noch das Seenkino in
Bodensdorf über. Dies bedeutet wiederrum, dass man nun
Filme öfters für zumindest 3 Tage - Premieren
sogar bis zu 10 Tage - einsetzen muss.
"Wir haben oft darüber nachgedacht, wie wir
unseren Kinobetrieb als Einzelkino aufrecht erhalten und organisieren
können. Heuer tritt dieser Fall - rascher als gedacht
- ein und wir müssen schauen, wie wir uns Aufstellen
um zumindest noch eine glanzvolle Saison bieten zu können",
so Andreas Dinnebier.
Durch dieses eingeschränkte Angebot kann man dem Gast
selbst-verständlich nicht jene Abwechslung bieten, welche
aber so prägnant für die Seenkinos war.
Ein weiteres Problem, welches sich am Horizont anbahnt, sind
die noch schwieriger werdenden Diskussionen mit den Filmverleihern.
Vor der traurigen Nachricht aus Millstatt plante man die Saison
mit drei Premieren. Nachdem klar wurde, dass nur ein Kino
in den Sommer 2011 starten wird, verblieb lediglich ein Startfilm.
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