Die Geschichte des Kino Bodensdorf

Von der Verwirklichung einer waghalsigen Idee...
... zum Kino mit Kult-Status am Ossiacher See!


-> Alfons Dinnebier - Eine Ära beginnt
-> Der Kampf ums Überleben I
-> 1995 - Ein Meilenstein in Richtung Zukunft
-> Kino Velden muss schließen
-> 2005 - Förderung vom Land Kärnten für die ARGE
-> Der Kampf ums Überleben II - Radenthein sperrt zu
-> Blockbusters & Alternativen müssen her


Die Voraussetzung für ein Kino schuf Alfons Dinnebier, der in den 30er und 40er Jahren eine Landesbildstelle leitete. Danach war das Kino bis 1959 im Gasthof Bierpeter in Bodensdorf untergebracht.

1957 - 1958 erfolgte der Neubau auf dem drzt. Standplatz. Damals war das Kino noch die Sensation schlechthin. Aus dem ganzen Bezirk kamen die Besucher und das bei jedem Wetter.

Der durchschnittliche Eintrittspreis betrug damals € 0,72 - € 0,87


Von 1960 bis 1973 wurde das Kino von Erwin Dinnebier, dem Sohn von Alfons Dinnebier, geführt. In dieser Zeit wurden die ersten Farb- und Cinemascopefilme aufgeführt. Die Besucher waren von der großen Leinwand fasziniert. Damals wurde noch mit Kohlestäben das Licht für die Vorführmaschinen erzeugt. In den Sommermonaten hatte es in den Vorführkabinen Temperaturen bis 70 Grad.

Durch den Todesfall von Erwin Dinnebier übernahm sein Sohn - ebenfalls Erwin genannt - 1974 den Betrieb. Da in den Jahren 1979/1980 die Anzahl der Besucher immer zunahmen, entschloss sich Erwin Dinnebier die Vorführmaschinen und die Tonanlage zu verbessern
Anschaffungskosten € 20.350,- --> Besucher 1979/1980 33.000.

Ab diesem Zeitpunkt waren die Zuschauerzahlen stets sinkend, bis sie sich dann 86/87 auf ca. 15.000 einpendelten. Um das Angebot und das Ambiente zu verbessern entschloss sich Herr Dinnebier die MOVIE BAR zu.

 
       
   
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